Robert hat sich fest vorgenommen, aus seinem Koma wieder zu erwachen. Er wünscht sich für seine Zukunft große Visionen und neue Lebensziele.

Tief in seinem Herzen hat er den Entschluss gefasst, sich um seinen inneren Schweinehund zu kümmern. Er will herausfinden was er selbst tun kann, um nicht immer wieder an seinen guten Vorsätzen zu scheitern.

JOY hat Roberts Grübeleien mitbekommen und spricht zu ihm im Koma: „Was willst du, Robert? Willst du wieder im Replay ,Und täglich grüßt das Murmeltier‘ angucken? Willst du den Film der letzten zehn Jahre wieder abspielen? Ihn sich ständig wiederholen lassen? Komm zu dir. Hör auf, wieder ins Jammertal zu krabbeln. Du hast alle Zeit der Welt, dein künftiges Leben zu planen. Fang endlich an. Räum die letzten 20 Jahre auf. Miste mal dein Brain aus. Defragmentiere deine Festplatte, und fühle in dich hinein, was du wirklich willst.“

„Das ist leicht gesagt“, antwortet Robert. Ich habe mir letzte Nacht die ganzen Ausreden angesehen, warum ich es z.B. nie geschafft habe, regelmäßig Sport zu treiben, mich mit Freude zu bewegen, um meiner Gesundheit Gutes zu tun. Unglaublich sag ich dir, wirklich unglaublich, was einem alles einfällt.“

 „Schieß los, Robert, erzähl, wie hat sich dein innerer Schweinehund bemerkbar gemacht?“

„Weißt du, Joy, ich habe festgestellt, irgendwas ist immer. Entweder ich setzte Prioritäten und denke an mich und meine Gesundheit, oder meine tiefsten Wünsche und Bedürfnisse bleiben in diesem Leben komplett auf der Strecke. Ich hatte Ausreden wie: Ich muss länger arbeiten, ich muss noch einkaufen, ich muss mal einen Abend mit meiner Familie verbringen, ich bin müde, der Nachbar hat Geburtstag, ich muss auf die Kinder aufpassen, ich muss noch meinen privaten Schriftverkehr erledigen, der Rasen muss gemäht werden, das ist genug Bewegung, es ist zu warm, es regnet oder das Fernsehprogramm hat mich interessiert. All diese Ausreden haben mich abgehalten, das zu tun, was ich ‚eigentlich‘ lieber tun wollte und was Körper und Seele dringend gebraucht hätten. Betonung liegt allerdings auf ‚eigentlich‘. Wenn ich mir selbst wichtig gewesen wäre, hätte ich es getan. Ich habe mir ständig neue Dinge aufgeladen. Ich hatte keine Zeit für dieses und keine Zeit für jenes, weil ich mich immer wieder neu verplant hatte. Doch mit Abstand betrachtet, JOY, waren das zu 95 % alles zur Gewohnheit gewordene Ausreden. Dadurch musste ich mich nicht verändern, das war bequemer für mich. Es brennt immer irgendwo der Kittel und wenn ich nicht systematisch einen Zeitraum am Tag für mich einplane, um mich um meine Gesundheit zu kümmern, dann kann ich wirklich noch 20 Jahre auf den richtigen Moment warten. Nur ich kann mir Zeit dafür einräumen. Kein anderer kann das für mich tun, JOY. Mir ist aufgefallen, wenn ich eine Ausrede abgearbeitet hatte, dann hatte ich die nächste schon produziert. Alle Ausreden waren unheimlich wichtig. Viel wichtiger als ich. Ich brauche Veränderung meiner Denkstrukturen. Ich brauche Impulse, um meine Gewohnheiten zu verändern. Danke JOY, das mit dem Aufschreiben und dem Benennen vom inneren Schweinehund war wirklich eine gute Idee. Die Umsetzung dessen erscheint mir allerdings nicht ganz so einfach. Und wie mache ich jetzt weiter?“

Und JOY antwortet: „Der 1. Schritt war, eine Entscheidung zu treffen, sich wirklich verändern zu wollen und ein Ziel zu definieren. Der 2. Schritt, war, sich seine Gewohnheiten und Ausreden bewusst zu machen. Im 3. Schritt widmen wir uns nochmal dem Wort ‚warum‘? Du hast dir gewünscht, mehrmals die Woche joggen zu gehen. Das ist ein kleines Ziel. Es ist gut, mit kleinen Veränderungen zu beginnen, doch warum solltest du das tun? Was hast du davon?“

Robert blickt fragend in seinem Krankenzimmer umher und lauscht interessiert den Worten von JOY. Im Geist wiederholt er die Frage: ‚Ja, warum sollte ich das eigentlich tun? Was bringt es mir, wenn ich mich um meinen Körper kümmere? Ist mir die Notwendigkeit und der Vorteil dessen wirklich klar? Ich will mich ein bisschen besser fühlen, und was bringt es mir noch?‘

Und JOY sagt:

„Sei dankbar:

Mit Natur kann man das Wunderwerk Mensch kaum beschreiben.

Wenn du dir die Kraft der Natur oder auch der Schöpfung –

wie auch immer du es nennen magst – bewusst machst,

wirst auch du von Demut überwältigt werden.

Der Biophysiker Professor Fritz Albert Popp

formulierte es folgendermaßen:

,Eine kleine Pflanze hat die Kraft, Asphalt zu sprengen.

Sie kann sich durch den Asphalt bohren,

um ans Tageslicht zu gelangen.

Diese kleine Pflanze entwickelt dabei eine Kraft mit einer Potenz von 1028.

Der Mensch besteht aus 70 Billionen Zellen. In jeder Zelle des Menschen

ist diese Kraft von 1028 verankert.‘

Der 3. Schritt ist, sich bewusst zu machen, Robert, was dein Körper leistet. Erkenne deine wahre Größe, sowohl deine physische wie auch deine psychische. Schreibe auf, was dein Körper in den letzten Jahren für dich getan hat. Schreibe auf, wie dich dein Herz dabei täglich unterstützt. Mach dir bewusst, wie genial das Zusammenspiel deiner 70 Billionen Zellen ist und wie dich dieses harmonische Zusammenspiel bei deiner täglichen Arbeit unterstützt. Du wirst Demut vor dir selbst bekommen, Robert, und du wirst erkennen, welches Potenzial in dir schlummert und geweckt werden will, wenn du diese Kraft voll entfaltest.

 Robert nimmt in seinen Gedanken ein Blatt Papier und einen Stift. Er schreibt all die Dinge auf, die ihn faszinieren. Er schreibt auf, was Körper und Geist täglich für ihn leisten.

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In der kommenden Woche erfahren Sie, wie es weitergeht. Sie erfahren, wie Robert seinen Körper neu entdeckt und eine gewisse Dankbarkeit sich selbst gegenüber entwickelt.

JOYMoci-BuchWenn Sie vorab wissen wollen, wer Robert und JOY sind, dann gucken Sie hier:

www.Dagmar-Winter.de

„Das Buch zum Leben ändern“

 

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