Aus meiner langjährigen medizinischen Erfahrung eine zutreffende Aussage, denn die in der Naturheilkunde angewandte Diagnostik, hier besonders die Umweltmedizin, bringt die Belastungen des Einzelnen ans Licht. Belastungen, die der Mensch im Laufe seines Lebens über das Trinkwasser, die Ernährung und Leben in der heutigen Umwelt durch eine Vielzahl von Stoffen aufnimmt, die nicht immer nur gesund sind. (2)

So werden z.B.häufig funktionelle Beschwerden („mein Herz rast so“, „der Blutdruck schwankt“, „ mir ist übel“, u.v.m.) beschrieben, die keinem direkten Organproblem zugeordnet werden können.

Ein z.B. unerfüllter Kinderwunsch, Unfruchtbarkeit, Allergien, Herzerkrankungen Burn out und vieles mehr lassen sich durch Vergiftungsvermeidung und einer Schwermetallausleitung sehr oft positiv beeinflussen.

Auf zwei Analyseverfahren der Umweltmedizin möchte ich hier näher eingehen:
Zum Einen die Haaranalyse (2 Esslöffel Haare, Probengewinnung dicht an der Kopfhaut). Hier lassen sich nur Belastungen und Mangel der letzten ca.6-8 Wochen dokumentieren.(3)

Zum Anderen die Chelatausleitung mit metallbindenden Therapeutika einer schon über Jahre bestehende Belastung mit potentiell toxischen Elementen . Der während und im Anschluss einer Ausleitung gebildete Urin wird auf belastenden Stoffe im
Umweltlabor untersucht.

Die EDTA-Chelat-Therapie (Chelatausleitung) wird seit über 50 Jahren weltweit erfolgreich praktiziert. Sie wird in Deutschland von spezialisierten Therapeuten  (Ärzten und Heilpraktikern, die Deutsche Akademie für Chelat-Therapie e.V. kurz DACT ) streng nach den Internationalen Richtlinien durchgeführt und ist
auf Erfolgskurs in der Entgiftungstherapie, sowie Behandlung und Prävention aller degenerativen Erkrankungen.

Chelat-Therapie, auch Klinische Metall-Entgiftung oder Klinische Metallausleitung genannt, ist die Therapie mit Metall bindenden Komplexen, sogenannten Chelatoren. Diese "schnappen/isolieren" toxische Metalle und tranportieren sie überwiegend über die Nieren aus dem Körper und werden dabei nicht verstoffwechselt, sondern arbeiten wie eine "Putzkollonne". Die Chelatoren gelangen als Kapseln, Zäpfchen, Injektion oder Infusion in den Körper, verrichten ihren Job und verlassen den Körper zusammen mit den schädlichen Metallen. Toxische Metalle verdrängen nicht nur die essentiellen (lebensnotwendigen) Metalle und Elemente, sondern sie verursachen-durch die Aktivität der Freien Radikale- Schäden an Zellen und allen biologischen Strukturen . Ganz fatal ist die Zerstörung der Mitochondrien-Membran.(4)

Beispiel Mangan (Mn)  im Urin bzw. in den Haaren gefunden
Akute Manganbelastungen sind selten und beschränken sich meist auf Arbeiter der manganverarbeitenden Industrien. Darüber hinaus kommt Mangan ebenfalls im Trinkwassser vor. Doch führt ein chronischer Überschuss zu einer Störung im Stoffwechsel der biogenen Amine (Verwandte des Ammoniaks) mit Transmitterfunktion („Überträger“), der zerebrale (Gehirn betreffend) Dopamingehalt wird herabgesetzt und der Noradrenalinumsatz erniedrigt.
Manganbelastungen blockieren den Eisen-, Kupfer-, Phosphor- und Magnesiumstoffwechsel. Manganvergiftungen sind selten.  Mangan kommt im Trinkwasser vor. Bei erhöhter Manganaussetzung wird der Vitamin C Bedarf um ein vielfaches erhöht.(5)

Blei (Pb) im Urin bzw. in den Haaren gefunden
Blei deaktiviert, genau wie Kadmium, wichtige Enzymsysteme und verursacht akute Anämien. Dieses Schwermetall belastet die Nieren, das Nervensystem, reproduktive (auf die Fortpflanzung -Reproduktion- bezogen) und endokrine  (definiert als in den Blutkreislauf Stoffe - i.e.S. Hormone- absondernd) Funktionen, stört Immunfunktionen und verursacht eine Vielfalt von Erkrankungen. Bleibelastung kann Hyperaktivität, Lernschwierigkeiten, Energielosigkeit, Blutarmut, Muskel- und Kopfschmerzen, Unpässlichkeit und metallischen Geschmack im Mund verursachen. Bleibelastungen wurden mit Anorexia, Nervosität, Koordinations- und neurologischen Problemen, Verdauungsstörungen, psychischen Erkrankungen und Konzentrationsschwäche in Verbindung gebracht.

Akute Belastungen sind selten. Deutliche Zeichen sind schwarze Gaumenverfärbungen. Blei blockiert die Eisen- und Zinkverwertung, erhöht den Bedarf an Antioxidantien und Calcium.
Blei kommt im Rauch, industrieller Abgase und bleibelastetem Trinkwasser vor.(6)

Beispiel QUECKSILBER (Hg)  im Urin bzw. in den Haaren gefunden
Industrieabwässer, industrielle Emissionen sowie Mülldeponien haben zu einer Anreicherung von Quecksilber in Böden und Gewässern geführt. Demzufolge kann eine beträchtliche Menge an Quecksilber über die Nahrungskette in den menschlichen Organismus gelangen. Der Verzehr von Fischen, Meeresfrüchten und Pilzen stellt die wichtigsten Quellen dar.
Abrieb von Amalgamfüllungen (durch den Verzehr saurer und heisser Nahrungsmittel zusätzlich erhöht) und industrielle Belastungen sind die häufigste Ursache von erhöhten Quecksilberwerten. Quecksilberverbindungen finden zudem breite Verwendung in Medizin und Technik. Organische Verbindungen (Methyl-Quecksilber) sind Bestandteile von Insektiziden, Pestiziden, Pilz- und Unkrautvernichtungsmitteln sowie Holzschutzmitteln. Elementares Quecksilber wird bei der Thermometer-, Barometer- und Batterieherstellung sowie bei der Leuchtröhrenfabrikation eingesetzt. Elementares Quecksilber ist der wichtigste Bestandteil von Amalgamfüllungen. Eingeatmete Quecksilberdämpfe bei Anlegen oder vor allem bei der Entfernung von Amalgamfüllungen können sich rasch im Körper verteilen und in einigen Organen (z.B. Gehirn) anreichern.
Anorganische Quecksilberverbindungen werden in Präparaten zur Hautpflege und in Desinfektionsmitteln verarbeitet. Dieses Metall stört Nerven- und Muskelfunktionen, zerstört rote Blutkörperchen (Blutarmut) und schädigt viele Enzyme irreversibel.

Quecksilber verursacht ausserdem Chromosomenveränderungen, Anorexia, Psychosen, Kopfschmerzen, Schlaf-, Seh-, Nieren-, und neurologische Störungen. Weitere mögliche Folgen von Quecksilberbelastungen sind: Konzentrationsstörungen, Depressionen, Angst, Stimmungsschwankungen, Muskelschwäche, Müdigkeit, Asthma, Gleichgewichtsstörungen, Gelenkschmerzen, Herzerkrankungen und Arrhythmien, Fehlgeburten, Infertilität und Immunschwäche.(7)

Fazit:
Die Verwendung von hochreinem Wasser, wie es über die Umkehrosmose-Filterung möglich ist, um schon als ganzheitlichen Ansatz im Sinne der Vorsorge eine Belastung/Vergiftung mit toxischen Stoffen/Schwermetallen zu vermeiden. Vermeidung von Belastungen über die Nahrung und Umwelt.

Zitat:
Dr. med. Peter J. van der Schaar, Präsident des IBCMT:
Definition von Altern:
„Konzentrations-Zunahme von toxischen Metallen bei gleichzeitiger Abnahme von
essentiellen Spurenelementen.“

Literaturliste:
(1)Peter Jennrich Schwermetalle Ursache für Zivilisationskrankheiten 2007, Seite 13  

(2)Hans-Ulrich Grimm Die Ernährungsfalle Wie die Lebensmittelindustrie unser Essen manipuliert 2. Auflage 2010                                                                              

(3) + (7) www.orthomedis.ch/index.old.html (Quecksilber:therapeuteninterne Fachinformation/ Analyseauswertung für die Praxisarbeit der Therapeutin Sylke Golm)

(4) www.chelattherapeuten.com  "EDTA-Chelat-Therapie Gesund durch Entgiften"

(5) +(6) Micro Trace Minerals Labor Umweltmedizinische Untersuchungen, Auszug aus einer Mineralstoffanalyse EDTA-/DMSA-Urin
(Mangan:- Blaurock-Busch E., Mineralstoffe und Spurenelemente. Labor und Diagnose.
MTM 2009 + -Thomas L. Labor und Diagnose, Med. Verlagsgesch. Marburg, 1992, 424-5)
(Blei:-Autor Micro Trace Minerls Labor Befundbericht)


Sylke Golm

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